Nica Schuemie

Sternenzauber : Sternenzelt

Immer wieder höre ich ein sanftes Jaulen.

Ich wälze mich im Bett. „Nein Fay, bitte nicht. Hör auf und leg dich wieder hin…“ Es hört nicht auf. Mit ihren kleinen Vorderpfoten stützt sie sich am Bettrand ab. Ich blinzle müde und schaue auf die LED Anzeige auf meinem Wecker. 4:30. Das waren gerade mal drei Stunden Schlaf.


Meine Hündin schaut mich aus ihren treuen Augen heraus an.“Ja, ich komme ja schon,“ murmle ich noch ziemlich verschlafen vor mich hin. Schnell schlüpfe ich in meinen Jumpsuit und schon bin ich im Garten.


Ganz dunkel ist es noch. Mein Blick wandert nach oben.

Wow…

Strahlender Sternenhimmel. So klar, so zauberhaft. Millionen von Sternen beleben diesen so tief dunklen Himmel. Berühren mich tief in meinem Innersten.


Wie ich froh bin, dies zu erleben…

Es ist ein Blick in die Vergangenheit. So schön, so echt, so überwältigend. Wie tröstend und erhaben dies auf mich wirkt.

Wie die Konstellationen der Sterne jetzt wohl aussehen würden?

Fasziniert bin ich von Raum und Zeit, von der unglaublichen Komplexität des Lebens. Von der Illusion der scheinbaren Wirklichkeit, die ein Bild der Vergangenheit im schönsten Sinne vor meine Augen projiziert.

Noch immer stehe ich im Garten. Werde ganz still. Lass all meine Gedanken weiterziehen. Atme sanft diesen Himmelszauber in mich ein. Fühl mich genährt, beschenkt und hellwach.


Geduldig wartete Fay vor der Haustüre.
Ich lächle sie dankbar an. Welch schöner sanfter Morgenbeginn.

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