Als ich gestern in die Stadt fuhr, um für meine Eltern einkaufen zu gehen, bemerkte ich, dass wieder mehr Autos unterwegs waren.

Es war so wie früher und doch fühlte es sich ganz anders an. So, als würde man versuchen, das Alte aufrecht zu erhalten. Das Alte – längst schon vorbei.

„Ganz da sein“, ging es mir durch den Kopf.

Ist das wirklich genug?

Vor Kurzem telefonierte ich mit einer ganz lieben Freundin. Sie erzählte mir, dass es ihre größte Sorge sei, nach dieser, „so besonderen Zeit“, gleich weiterzumachen wie davor.

Dass es ihre und die ihres Mannes größte Sorge sei, es nicht geschafft zu haben, diese Chance der Veränderung zu nützen.

Vielleicht sind die beiden nicht die Einzigen, die diese Gedanken hegen.

Wie ist es mit dir? Wie möchtest du dem Leben begegnen?

„Ja, ganz da sein“, geht es mir durch den Kopf.

Jeder Schritt im Einklang mit einer Intention.

Einer Intention,
die mich stärkt, mich nährt, mich zum Strahlen bringt.

Einer Intention,
die da ist, auch wenn sie mir jahrelang entglitten schien.

Einer Intention,
die mir einen Sinn für mein Leben schenkt.

Einer Intention,
die jeden meiner Schritte begleitet, die nie von mir weicht.
Was ist deine innigste Ausrichtung?

Ich möchte dich einladen, dir ein ruhiges Plätzchen zu suchen, vielleicht bei dir zuhause oder mache einen Spaziergang in der Natur.

Dann gehe mit der Frage in die Meditation: „Was ist meine innigste Ausrichtung?“

Lass die Frage tief in dir wirken.

Und… vielleicht möchtest du dir danach ein paar Notizen machen.

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